U+0006D
m

Konsonant »m«, klein. Eine Säule, zwei Torbögen. Ein Schornstein, zwei Dächer. Drei Türme, zwei Brücken. m, wie machbar, mutig, mild, meistens motiviert.

Oder einfach m, der 13. Buchstabe mittenmang des lateinischen Alphabets, welcher in der protosinaitischen Schrift, Vorläufer der phönizischen Konsonantenschrift und Ursprung der hebräischen, griechischen, lateinischen und kyrillischen Schrift, seine Herkunft findet.

Weder Torbögen, noch Schornstein oder Dächer. Aber Wasser, munter mitreißend in Form einer Wellenlinie, stellt es in der protosinaitischen Schrift dar. Mit Mut manövrierte und entwickelte sich das m im phönizischen Alphabet zu dem Buchstabe »Mem« (Wasser).

Der Lautwert vom m blieb mitunter bei allen Sprachherkünften und Aneignungen durch andere Völker maximal manifestiert. Man spricht ihn [ɛm]. Menschen meinen ihn zu mögen, da er vor allem der meist verwendete Buchstabe für mögliche Einheitssymbole wie »Meter« und die Abkürzung der Vorsilbe »Milli-« ist.

Man möchte meinen das m mag nur ein gewöhnlicher Buchstabe sein, doch macht er sich gut auf dem 14. Platz der Buchstabengebräuchlichkeit mit meisterhaften 2,53 %.

Mögen oder nicht mögen, muss man wissen. Mitverwenden muss man m nämlich sowieso.

Emily Grawitter