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»Mayan Zero«; Wilde Verschwörungtheorien ranken sich um das dunkle Datum des 21. Dezember 2012. Mit dem Ende des Kalenders der Maya, sollte die Welt untergehen. Doch dies passierte nicht. Warum?

Die Mayas waren exzellent in Mathematik und hatten ein weitreichendes Verständnis von Zeit. Auch beobachteten sie den Nachthimmel sehr genau und konnten schon damals feststellen, dass es einen Entstehungsort von Sternen im Universum gibt. Jenes liegt im Nebular N4342 (in den 1990er Jahren bestätigten Aufnahmen des Hubble Teleskop dies), dem Panzer der Schildkröte. Dieser Panzer, so die Vorstellung der Maya, müsse aufbrechen, um die Erschaffung loszusetzen.

Die Beobachtung des Nachthimmels führte weiterhin zur Erstellung des Maya-Kalenders, welcher eine Zeitspanne von 26000 Jahren überblicken kann. Genau die Zeit, welche die Erdachse benötigt, um durch ihre Neigung einen Kreis zu vollenden.

Dann beginnt ein neuer Zyklus, oder mit den Worten der Maya, eine Neuerschaffung tritt ein. Dieser Ansicht nach konnten die Maya schon damals bestimmen, an welchem Jahrestag sich der Kreis wieder schließt. Am 21. Dezember, zur Wintersonnenwende, sind Sonne und Erde in einer Linie mit dem »Great Rift«, dem Zentrum der Entstehung von Sternen. Und es stellt sich erneut die Frage, ob dieses Mal, am Tag Null, der Schildkrötenpanzer aufbrechen und ein weiterer 26000-Jahr-Zyklus beginnen wird.

Carmen Draxler