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9

Warum ist die 9 magisch?

Betrachten wir einen Kreis: Seine vollen 360° ergeben in der Quersumme 9. Teilen wir ihn, erhalten wir 180°. Wieder ist 9 die Quersumme. Ein Viertel des Kreises machen 90° aus. Und wir stellen fest, dass auch dies sich zu 9 summiert. Erstaunlicherweise bleibt die 9, wie magisch, bestehen - egal wie oft wir einen Kreis teilen. Ein Phänomen, welches Grundlage der wirbelbasierten Mathematik ist.

Diese versucht mit den einstelligen Zahlen 1 bis 9, den Aufbau des und die Bewegungen im Kosmos zu beschreiben. Das Grundprinzip ist einfach: Bei der Doppelung der einstelligen Zahlen ergibt sich ein bestimmtes Muster, welches das »Symbol der Erleuchtung« genannt wird. Hier wird deutlich, dass, egal wie oft 1, 2, 4, 5, 7 oder 8 gedoppelt werden, die Quersummen niemals 3, 6 oder 9 betragen. Diese Zahlen gelten somit als Behüter der physischen Welt (welche alle anderen einstelligen Zahlen umfasst) und verkörpern Dualität (zwischen 3 und 6) und höchste Energie (9), welche in einem Dreiecksverhältnis zueinander stehen.

Warum also ist die 9 so besonders? Doppeln wir auch sie, so wird das Ergebnis jeder Doppelung immer 9 als Quersumme haben. Die 9 steht deshalb auch an der Spitze des »Symbols für Erleuchtung« und verkörpert den Zugang zur mystischen Welt. Sie ist Zeichen der Vollendung, jedoch nicht Endgültigkeit.

Weiterhin verwendet die Numerologie die Grundlagen der wirbelbasierten Mathematik um Rückschlüsse auf Persönlichkeit und Charakter zu ziehen. Sie wird gerne als Ergänzung zur Astrologie angewendet.

Carmen Draxler