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Die Zahl Sieben besitzt in vielerlei Hinsicht eine Sonderstellung. Aber warum gilt sie als Glückszahl oder wird oft als Lieblingszahl genannt?

Es gibt unglaublich viele Beispiele, bei denen die Sieben eine Rolle spielt. Wie die sieben Farben des Regenbogens, die sieben Chakren, das verflixte siebte Jahr, die sieben Weltwunder, die sieben Tage einer Woche und so weiter. Eine Möglichkeit für die Sonderstellung ist der Zusammenhang mit der Astronomie. Früher orientierte man sich an den sieben Planeten, die man mit bloßem Auge erkennen konnte. Sonne, Mond, die Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn. Diese stehen auch in verschiedenen Sprachen in direktem Zusammenhang mit den Namen der Wochentagen, z.B. Sonntag - Sonne, Montag - Mond, Saturday - Saturn, Mercredi - Merkur. Durch das heliozentrische Weltbild von Kopernikus wurde die Auffassung der Himmelsbewegung erneuert.

In der Religion spielt die Sieben ebenfalls eine Rolle. Die Thora enthält viele Beispiele für die Sonderstellung der Sieben. Der Sabbat, der am siebten Tag der Woche stattfindet und die Menora, der heilige Leuchter, besitzt sieben Arme. Im Christentum wird die Dreifaltigkeit mit den vier Elementen in Verbindung gebracht, dessen Summe Sieben ergibt und auch das Vaterunser enthält sieben Bitten.

Eine klare Erklärung, warum die Sieben oft als Glückszahl gennant wird, gibt es nicht. Nur etliche Beispiele für die Verwendung der Zahl auf diversen Gebieten werden genannt.

Anouk Marie Felscher